STRABAG Real Estate baut in deutschen Großstädten

3. August 2017

Die STRABAG Real Estate GmbH (SRE) zählt zu den führenden Projektentwicklern in Deutschland und Europa und ist Teil der STRABAG SE. Neben ihrem Hauptsitz in Köln und mit Standorten in den wichtigsten deutschen Wirtschaftszentren ist die SRE auch in Polen, Österreich und Rumänien vertreten. Das Leistungsspektrum umfasst alle Stufen der Projektentwicklung – von der Initiierung und Planung über die Realisierung bis hin zu Vermietung und Verkauf. Die SRE entwickelt und realisiert sowohl Büro-, Geschäfts- und Handelsimmobilien als auch Wohnhäuser, Hotels und Spezialimmobilien.

MesseCity Köln

Bild: © STRABAG Real Estate

UPPER WEST am Berliner Breitscheidplatz. Bild: STRABAG Real Estate/Jonas Holthaus

Auf Platz eins des Architekturwettbewerbs zum Turm am Mailänder Platz sah die Jury den Entwurf von RKW Architektur + Bild: STRABAG Real Estate/RKW Architektur +

Den zweiten Platz belegten mhm architects. Bild: STRABAG Real Estate/mhm architects

Der Entwurf des Büros Kleihues + Kleihues belegte Platz drei. Bild: STRABAG Real Estate/Kleihues + Kleihues

Aktuelle Projekte sind etwa der Turm am Mailänder Platz in Stuttgart, die MesseCity Köln oder das im Mai dieses Jahres fertiggestellte Projekt UPPER WEST in Berlin. Das markante Hochhaus am Berliner Breitscheidplatz markiert den Beginn des Kurfürstendamms und ist eines der höchsten Gebäude der deutschen Hauptstadt. Architekt für den städtebaulichen Entwurf und die Fassadenplanung war Professor Christoph Langhof. Er befasste sich bereits seit 1995 mit dem Standort. Sein nun realisierter Fassadenentwurf erinnert an eine netzartige Haut, die den sich nach oben verjüngenden 33-geschossigen Gebäudekörper umgibt. Diese Netzstruktur unterstreicht die differenzierten Höhenstaffelungen und den subtilen Wechsel von kubischen zu runden Formen. Sie lässt den Turm als eine monolithische Skulptur erscheinen. Mit der Entwurfs- und Objektplanung waren KSP Jürgen Engel Architekten beauftragt. Das UPPER WEST Hochhaus umfasst rund 53.000 m² Gesamtfläche. Rund 40 % belegt Motel One (582 Zimmer). Die übrigen 32.000 m² teilen sich in 25.500 m² Büro- und 5.500 m² Einzelhandelsfläche sowie eine 1.000 m² große Skybar, die den 118 Meter hohen Turm im obersten Stockwerk krönt. Laut letzten Informationen wird das Büroflächenangebot langsam knapp. Jüngste Mieter sind die Yext GmbH und die Robert Half Deutschland GmbH. Sie befinden sich in guter Gesellschaft, denn zu den weiteren Büromietern zählen CONTORA Office Solutions, IMAXX, SIGNA, WeWork und die Wirtschaftskanzlei GÖRG.

Beim Projekt MesseCity Köln wurde Ende Juni der Grundstein gelegt. Die Projektpartner SRE und ECE realisieren hier im rechtsrheinischen Köln-Deutz insgesamt 135.000 m² Geschossfläche. Zentrale Idee des städtebaulichen Entwurfs von ASTOC Architects and Planners ist ein lebendiges Areal mit vielfältiger Bebauung. Gemäß diesem Gedanken erklärte die Jury des Fassadenwettbewerbs im März 2016 vier unterschiedliche Architekturbüros zum Sieger. Ihre Entwürfe sind Grundlage für die Realisierung des Projekts. Zwischen dem Eingang Süd der Koelnmesse und dem ICE-Bahnhof Deutz sind sechs 7- bis 16-geschossige Gebäude vorgesehen. Hier entstehen Büroflächen, Hotels, Gastronomie und kleinteiliger Handel für die Quartiersversorgung. Als Mittelpunkt des Stadtquartiers ist ein zentraler Messebalkon geplant, um den sich die MesseCity Köln gliedert. Dank des Wechsels unterschiedlicher Maßstäbe und Gebäudetypologien sowie aufgrund der vielen Grünflächen und exzellenten verkehrstechnischen Anbindungen entsteht inmitten von Köln ein urbaner Bezirk mit stadtbildprägender Silhouette, der eine hohe Aufenthaltsqualität bieten wird. Als erster Bauabschnitt entstehen auf dem Grundstück die Gebäude West 1 bis 3, die von der Zurich Gruppe Deutschland bezogen werden. Insgesamt 2.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wird die Versicherung an diesem urbanen Standort in Zukunft beschäftigen. Die Fertigstellung der ersten Gebäude ist für 2019 geplant.

Ein weiteres hervorstechendes Projekt der SRE ist der Turm am Mailänder Platz in Stuttgart. Er entsteht auf einem rund 1.800 m² großen Grundstück im Europaviertel, das die SRE im Mai 2016 von der Deutschen Bahn AG erworben hat. Der Bebauungsplan sieht ein bis zu 60 Meter hohes Gebäude vor. Es ist das letzte zu errichtende Hochhaus im Quartier. Die SRE plant hier, rund 20.000 m² Bruttogrundfläche zu schaffen. Der Standort zeichnet sich durch eine ausgezeichnete Verkehrsanbindung aus. Die U-Bahn-Haltestelle „Stadtbibliothek“ ist in unmittelbarer Nähe. Dank des guten Anschlusses an den Stuttgarter Hauptbahnhof und den Flughafen Stuttgart ist der Standort sowohl regional als auch international interessant. Der Projektstatus: Mitte Juli wurden die Ergebnisse des ausgelobten Architekturwettbewerbs bekannt gegeben. Der erste Platz ging an RKW Architektur +, Düsseldorf, der zweite Platz an mhm architects, Wien und den dritten Platz belegte das Büro Kleihues + Kleihues, Berlin. Damit ist der Auswahlprozess jedoch noch nicht gänzlich abgeschlossen. Denn die Entwürfe der Preisträger sollen noch optimiert und die vom Preisgericht aufgeworfenen Themenstellungen geprüft werden. Die abschließende Entscheidung, welcher der Entwürfe Grundlage für die Realisierung des Gebäudes wird, fällt voraussichtlich noch im August. Das Baugesuch für den Turm am Mailänder Platz soll spätestens Anfang 2018 eingereicht werden. Der Baubeginn ist dann für Mitte 2018 und die Fertigstellung für 2020 geplant.

Die STRABAG Real Estate GmbH hat bislang, also seit 1965, Immobilien mit einem Volumen von mehr als 7 Mrd. Euro realisiert. In Österreich hat die STRABAG 2016 das Projektentwicklungsunternehmen Raiffeisen evolution übernommen und im heurigen Jahr in STRABAG Real Estate umfirmiert.

www.strabag-real-estate.com

Share